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  1. C0400 人文学研究所
  2. 03 紀要論文
  3. 01 人文学研究所報
  4. 0350 35巻

海を渡るゾルブの人々 : 南オーストラリアにおけるドイツ少数民族「ゾルブ」

http://hdl.handle.net/10487/3377
http://hdl.handle.net/10487/3377
49d349e0-50da-45f6-8742-70bc36b249ff
名前 / ファイル ライセンス アクション
kana-9-3-0002.pdf kana-9-3-0002.pdf (5.1 MB)
Item type 紀要論文 / Departmental Bulletin Paper(1)
公開日 2009-03-13
タイトル
タイトル 海を渡るゾルブの人々 : 南オーストラリアにおけるドイツ少数民族「ゾルブ」
言語
言語 jpn
キーワード
主題Scheme Other
主題 ドイツ少数民族「ゾルブ」
キーワード
主題Scheme Other
主題 移民
キーワード
主題Scheme Other
主題 南オーストラリア
キーワード
主題Scheme Other
主題 A german ethnic minority "Sorb"
キーワード
主題Scheme Other
主題 Eine deutsche Minderheit "Die Sorben"
キーワード
主題Scheme Other
主題 Immigration
キーワード
主題Scheme Other
主題 Auswanderung
キーワード
主題Scheme Other
主題 South Australia
キーワード
主題Scheme Other
主題 Sudaustralien
資源タイプ
資源タイプ識別子 http://purl.org/coar/resource_type/c_6501
資源タイプ departmental bulletin paper
著者 中村, 浩平

× 中村, 浩平

WEKO 17947

中村, 浩平

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Nakamura, Kohei

× Nakamura, Kohei

WEKO 17948

Nakamura, Kohei

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抄録
内容記述タイプ Abstract
内容記述 Die wirtschaftliche Not in der Lausitz, die nationale Entrechtung der Sorben und die Unzufriedenheit der sorbischen Bevolkung mit der germanisatorischen Politik der sachsischen evangelisch-lutherishen sowie preussischen unitierten Kirche veranlassten viele sorbische Bewohner der Ober-und Niederlausitz ihre Heimat zu verlassen und nach Ubersee auszuwandern. Schon in den 30-iger Jahren des 19. Jahrhunderts sind etliche Einzelpersonen und kleineren Gruppen emigriert. Die Gruppenauswanderung von Sorben nach Sudaustralien begann jedoch im Revolutionsjahr 1848. In den folgenden Jahren stieg die Zahl der Auswanderer vor allem in den Jahren der Wirtschaftskrisen von 1850 bis 1854 an. Die Auswanderungswelle aus der Lausitz erreichte ihren Hohpunkt in 1858 und dauerte bis in die 60-iger Jahren des 19. Jahrhunderts. In Sudaustralien suchten die Auswanderer unter unvorstellbaren Schwierigkeiten und unsagbaren Entbehrungen eine neue Existenz als sorbische Altlutheraner. Darunter gab es 92 Personen unter Leitung von Johann Zwar aus der Oberlausitz. Sie kamen 1851 mit dem Schiff "Helena" in Port Adelaide an. Die Gruppe um Johann Zwar wollte durch die Grundung sorbischer Siedlungen in Sudaustralien ihr eigenes Utopia-das so genannte "Reich Gottes" schaffen. Die Zwar-Gruppe nutzte eine gunstige Gelegenheit zum Landerwerb und grundete 1852 im Barossa-Tal ihre eigene Siedlung "Ebenezer". Nur wenige Siedlungen, zum Beispiel Ebenezer und Peters Hill, wurden allein von sorbischen Auswanderern gegrundet. Die Kolonie Ebenezer wurde von Sorben aus der Oberlausitz, die Kolonie Peters Hill von Sorben aus der Niederlausitz gegrundet. Trotzdem wurden die religiosen und kulturellen Belange der sorbischen Siedler in den beiden Siedlungen ausschlieBlich bzw. vorwiegend von deutschen Predigern und Lehrern wahrgenommen. Eine Ausnahme bildete die fruhe Zeit der Ebenezer. Die sorbischen Auswanderer schlossen sich in den meisten Fallen bereits bestehenden deutschen Siedlerungen an und grundeten mit diesen in Sudaustralien neue Siedlungen. Sie gaben deshalb bald unter starker deutschsprachiger Umgebung ihre Muttersprache auf und wurden allmahlich germanisiert. In der Kirchengemeinde der Ebenezer wurde unter dem Gemeindevorsteher Johann Zwar konsequent am Geist der sorbisch-lutherischen Bewegung festgehalten. Er plante nicht nur die Grundung einer Siedlung, sondern auch einer selbstandigen Kirchengemeinde. Aus diesem Grund stellte er einen Geistlichen und einen weltlichen Lehrer an. Christoph Schondorf, ein Prediger der Herrnhuter Brudergemeinde, hielt in Ebenezer von 1854 bis 1859 den sorbischen Gottesdienst und Konfirmandenunterricht. In der Kirche blieb Sorbisch auch weiterhin noch gebrauchlich. Die Ebenezer Kirchengemeinde stellte auch einen Sorben als Lehrer zur Erhaltung der sorbischen Sprache ein. Unter ihm lernten die Kinder anhand der Bibel und Gesangsbuchern sorbisch lesen und schreiben. Aber nach dem fruhen Tod des Lehrers Johann Dallwitz im Jahre 1863 verlor die Schule bald ihren sorbischen Charakter. Zunehmend wurde Deutsch Unterrichtssprache. Die Kinder eigneten sich schnell das Deutsche und spater das Englische an. Die zweite Generation sprach nur noch Deutsch und Englisch und nur die Alteren unter ihnen verstanden noch das Sorbische ihrer Eltern. Auf Grund des Mangels am sorbischsprachigen Unterricht sowie wegen des standigen Kontakts mit deutschsprachigen Nachbarn vergaBen sie folglich die sorbische Sprache. Zwar war die Einstellung zum Gebrauch der sorbischen Sprache in den Familien Sudaustraliens unterschiedlich, aber unter dem starken EinfluB der deutschsprachigen Umgebung vermochte sich Sorbisch als Familiensprache nicht auf Dauer zu halten. Der prominente Fuhrer der Gruppe-Johann Zwar-wollte das Zentrum der Siedler aus der Oberlausitz in Ebenezer bilden. Hier sollte sich die sorbisch-lutherische Kirchengemeinde mit eigener Kirche unter einem sorbischen Geistlichen entwickeln. In der Schule sollte ein sorbischer Lehrer Sorbisch unterrichten. No
書誌情報 人文学研究所報

巻 35, p. 17-32, 発行日 2002-03-30
書誌レコードID
収録物識別子タイプ NCID
収録物識別子 AN00122854
著者版フラグ
出版タイプ VoR
出版タイプResource http://purl.org/coar/version/c_970fb48d4fbd8a85
その他の言語のタイトル
その他のタイトル Die Sorbischen Auswanderer nach Ubersee : Die Sorben in Sudaustralien
出版者
出版者 神奈川大学
資源タイプ
内容記述タイプ Other
内容記述 Article
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Ver.1 2023-05-15 15:53:34.146265
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